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Eine Energieberatung ist deutlich mehr als „mal eben ein paar Knöpfchen am Rechner drücken“. Eine richtige Energieberatung muss den baulichen IST – Zustand der Gebäudehülle und der Heizungstechnik des Gebäudes zunächst erfassen und dann bewerten.  Dann wird dieses Berechnungsmodell mit den Verbrauchsdaten auf das Nutzerverhalten der Bewohner abgestimmt.

Damit hat man dann die energetische Ausgangslage für die Berechnung von Sanierungsarbeiten wie Dachsanierung, Erneuerung der Fenster, Sanierung der Aussenwände oder Verbesserung oder Erneuerung der Heizungstechnik.

 

Energie-Einsparung am Haus

 

Anschliessend werden für die Einzelmassnahmen die Kosten geschätzt oder berechnet. Dann kann man anhand der vorher berechneten Einsparung die Amortisation der jeweiligen Sanierungsmassnahme berechnen.

Damit hat man eine Bewertung für jede Sanierungsmassnahme in Richtung „lohnt sich“ oder „lohnt sich nicht“. Anschliessend werden alle Einzelmassnahmen als Kombination zusammen berechnet um einen möglichen Sanierungsweg für den Kunden aufzuzeigen.

Das alles hat einen Zeitaufwand von 2 – 4 h für die Begehung vor Ort, 4 – 6 h für die Berechnungen von Sanierungskosten und Amortisationen. Das Schreiben des Energieberatungsberichtes als iSFP (individueller Sanierungsfahrplan) dauert auch nochmal ca. 2 – 3 h. Am Ende hat man für eine „gute“ Energieberatung einen Zeitaufwand von 1 – 1,5 Tagen.

Das man als neutraler und unabhängiger Energieberater so eine Leistung nicht für 300,- EUR anbieten kann, sollte eigentlich jeder verstehen, dies ist aber leider oftmals nicht der Fall.

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