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Amortisation von  Energiesparmassnahmen  ?

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Beim Thema Kosten und Amortisation von Modernisierungsmassnahmen bekomme ich immer wieder folgende “Argumente” zu hören :

Das “lohnt” sich für mich nicht mehr....

Das sollen meine Kinder machen....

Das “rechnet” sich nie.....

usw. usw. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen, im folgenden möchte ich genau dieses “lohnen” mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die Frage ist dabei nämlich nach welchem Masstab dieses “lohnen” gewertet wird.

Ist es denn lohnenswert jährlich 4.000 - 8.000 Liter Öl in ein Haus zu investieren ohne dabei den Wert und die Behaglichkeit des Hauses zu verbessern ?

Bei anstehenden Modernisierungsarbeiten stellt sich oft die Frage: Wann amortisiert sich die geplante Manahme ?

 Bei einer Immobilie sind diese Zeitrume selbstverstaendlich groesser als bei kleineren Anschaffungen. Das weiss jeder Hausbesitzer und das ist auch angesichts des langlebigen Wirtschaftsgutes „Haus“ gerechtfertigt. Gerade in den letzten Jahren sind die Energiepreise sprunghaft gestiegen. In Anbetracht der zu erwartenden weltweiten Verknappung fossiler Energietrger ist von weiterhin steigenden Energiepreisen auszugehen.

Die Rahmendaten sind mehr als bekannt. In den letzten 10 Jahren hat sich das Heizöl im Schnitt um ca. 15 % verteuert. Die Frage nach der Amortisation von Massnahmen verschiebt sich angesichts derartiger Steigerungen hin zur Frage : Wie lange kann ich mir mein Haus noch leisten ?

Beispiel für eine effektive Sanierung / Kosten und Amortisation :

Zweifamilienhaus, Baujahr 1956

Heizung : Gas - Gebläsekessel, Baujahr 1990

Thermische Gebäudehülle :Isolierverglasung, einschaliges Mauerwerk, teilgedämmtes Dach, ungedämmte Kellerdecke

 Verbrauchsdaten IST - Zustand : 46.400 kWh * 0,07 EUR/kWh Gas = 3.248 EUR/a

Energetische Bewertung : Energieruine / Katastrophe / energetisch unzureichend

Sanierung 2010 :

Wärmedämmung der Aussenwaende mit einem WDVS 16 cm WLG 035

Erneuerung der Fenster, Zweischeibenwärmeschutzverglasung WSVG Ug 1,1, Uw 1,3

Zwischensparrendämmung Dach WLG 035, 20  cm

Erneuerung der Heizung, Gas - Brennwerttechnik + Solarthermie mit solarer Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützumng+

Einbau einer Abluftanlage / Lüftungsanlage ohne WRG (Wärmerückgewinnung)

 Verbrauchsdaten sanierter Zustand : 6.126 kWh * 0,07 EUR/kWh Gas = 429 EUR/a

Einsparung Verbrauch von 87 % = 3.248,- EUR - 429 EUR = 2.819,- EUR/a = 234,- EUR/Monat

Energetische Bewertung : Effizienzhaus - Niveau / Effizienzhaus 85

Investitionskosten ca. 95.000,- EUR, Tilgungszuschuss für Effizienzhaus 7,5 % = 7.125,- EUR

Finanzierung von 95.000,- - 7125,- = 87.875 EUR über das Programm “Energieeffizienz Sanieren”, Programm 151, KfW - Förderbank

Kreditkosten während der Zinsbindung (10 Jahre Zinsbindung auf 1,00 %)

Einsparung Verbrauch von 87 % = 3.248,- EUR - 429 EUR = 2.819,- EUR/a = 234,- EUR/Monat

Kreditkosten während der Zinsbindungsphase 291,- EUR/Monat

Effektiver Sanierungsaufwand somit 57,- EUR/Monat (während der Zinsbindungsphase)

Aktuell hilft der Staat mit verbilligten Krediten bei der Modernisierung. Im Programm “Energieeffizient sanieren” gibt es 75.000 EURO Kredit je Wohneinheit  zu einem Zinssatz von ca. 1,0 %. Zusätzlich gibt es einen Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 % der Kreditsumme ( = Teilschulderlass), je nach erreichtem energetischem Standard.

Die “Kunst” besteht nun darin, die freiwerdenden Mittel für eine Modernisierungsfianzierung einzusetzen und so das Gebäude ohne “echte” Mehrkosten zu sanieren. Zusätzlich führt die Modernisierung zu einer Wertsteigerung und zur Verbesserung der Wohnbehaglichkeit sowie zu einer besserern Vermietbarkeit.

Die Erwirtschaftung einer “Modernisierungsredite” ist bereits bei einer Energiepreissteigerung von 4 % unter 20 Jahren möglich.

Bei den aktuellen Energiepreissteigerungen von 12 - 15 % sind Amortisationszeiträume unter 12 Jahre erreichbar bei einer “Rendite” der eingesparten Energiekosten von mehr als 10 %.

 

Energiesparen ist somit keine endlose sich niemals “rechnende” Angelegenheit sondern bewegt sich in Zeiträumen von 10 - 17 Jahren. Angesichts der Lebensdauer von Gebäude von bis zu 50 Jahren also ein durchaus überschaubarer Zeitraum. Hierbei sind Faktoren wir Verbesserung der Wohnbaglichkeit, Besserere Verkaufs- oder Vermietbarkeit und Wertsteigerung noch gar nicht berücksichtigt.

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