Fachplanung und Energieberatung |
- Klimaschutzinitiative / Gutachten |
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Solarthermie.....Energie zum Nulltarif |
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Durch das Ölembargo 1973 wurde die begrenzte Verfügbarkeit des Rohstoffs “Energie” ermals in der Öffentlichkeit bewußt. Die Nutzung der “kostenlosen” Sonnenenergie bekam in den folgenden Jahren ihren ersten großen Aufschwung. Hierzu kam nach der ersten Euphorie schnell die Ernüchterung, daß die erneuerbaren Energie aufgrund ihrer schwankenden Verfügbarkeit und des hohen Aufwandes für Ihre Nutzung keinen schnellen Ausweg als Alternative zu den begrenzten Ressourcen bieten. |
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Sonnenschutz und Sonnennutzung |
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Neben den Möglichkeiten die eingestrahlten Energiemengen zu nutzen gibt es desweiteren die Notwendigkeit ein “Zuviel” an Sonneneinstrahlung zu begrenzen. Hierzu zählen die gesetzlichen Vorgaben zum sommerlichen Wärmeschutz (bauliche Vorgaben) sowie planerische Aspekte wie Verschattung und Abschattung. Verschattung kann im Sommer passiv über Bauteile wie Dachüberstände oder auskragende Geschossdecken erfolgen, die die tiefstehende Wintersonne nicht beeinträchtigen aber bei hochstehende Sommersonne wirksam Schatten spenden. Aktive Verschattungskomponenten können Sonnenschutzeinrichtungen wie Rollos, Markisen oder Sichtschutzfolien darstellen. Für Glasflächen, wo eine aussenliegende Verschattung wie Rollos oder Markisen baulich nicht möglich ist (z.B. Bürogebäudeverglasungen) besteht auch die Möglichkeit über Sonnenschutzfolien ein Mindestmass an Verschattung zu gewährleisten. Hier ist die jeweilige Verschattungsaufgabe mit passender Technik zu bedienen.. |
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Eine gern gestellte Frage lautet immer wieder : “Was kostet eine Solarthermieanlage, und wie lohnt sich das ?” Diese Frage kann man leider nicht sofort mit Zahlen belegen. Leider existiert der Irrglauben, daß man mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach die Lizenz zum Gelddrucken erworben hat und nie wieder heizen muß. Dieses stimmt so leider nicht |
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Zunächst ist zu klären, wieviel Energie eine Solarthermieanlage im jeweiligen Einzelfall überhaupt liefern kann, dann ist zu klären wie groß die Anlage dimensioniert sein muß und das größte Problem, wie wird die gewonnene Wärme gespeichert. |
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Die Anlagengröße wird bestimmt durch den Energiebedarf und das vorhandene oder neu zu bauende Speichervermögen. Die Komponenten müssen aufeinander abgestimmt sein, sonst kommt es zu Fehlfunktionen wie z.B. Kollektorüberhitzung mit der Gefahr, daß Systemkomponenten aufgrund der Überhitzung beschädigt werden. Die Kollektorausrichtung bestimmt die zu erwartende Energieausbeute. Ein verschatteter oder im ungünstigen Winkel angeordneter Kollektor kann die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Folgende Überlegungen helfen bei der Entscheidung für oder gegen eine Solarthermieanlage : |
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- Solares Einstrahlungsangebot (charckteristische Sonneneinstrahlungsdaten der Region) |
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- Aufbau und Wirkungsgrad des Kollektors (Flach- oder Vakuumrörhenkollektor) |
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- zur Verfügung stehende geeignete Dachfläche, Anbindung der Kollektorrohrsysteme an Heizung |
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- Dimensionierung und Energieertrag (Teilsolares Heizen, Warmwasserbedarf, Speicherbedarf) |
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- Kollektorein- oder -aufbau auf Dachhaut, Statik des Daches, Wind- und Schneelasten |
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- Energieträgereinsparung und Amortisation / Investitionskosten |
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Die solare Deckungsrate einer Anlage muß entsprechend den Faktoren Einstrahlung, Dachausrichtung, Speichergröße, Dachneigung, Kollektorart auf den Warmwasserverbrauch oder die Unterstützung für teilsolares Heizen hin optimiert werden. |
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Mit einer auf die Bedürfnisse seiner Betreiber (Personenanzahl, Warmwasserverbrauch, teilsolares Heizen ?) hin abgestimmten Anlage kann der Warmwasserbedarf in den Sommermonaten nahezu vollständig gedeckt werden. In der “Übergangszeit” kann die Solarthermieanlage die Vorwärmung des Heizwasserkreislaufs unterstützen und so einen Beitrag zur Raumwärme leisten und die Heizung und damit auch den Brennstroffverbrauch verringern. |
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Vor einer unüberlegten Entscheidung für oder gegen eine Solarthermieanlage mit oder ohne Heizungsunterstützung ist es ratsam sich professionell beraten zu lassen. Diese Beratung kann z.B. eine mit bis zu 460,- EURO bezuschusste “Vor - Ort - Energieberatung” nach Vorgabe des Bundesamtes für Wirtschaft / BAFA sein. In dieser unabhängigen, geförderten Ingenieuranalyse Ihres Gebäudes wird der Sinn oder Unsinn von baulichen und anlagentechnischen Massnahmen berechnet und Sie erhalten eine sachverständige Empfehlung, die nicht von Verkaufsinteressen für das eine oder andere Produkt “getrieben” ist. Im Rahmen einer Gebäude - Energieberatung wird auch untersucht, ob und in welcher Form ein Kredit mit verbilligten Zinskonditionen der KfW - Förderbank genutzt werden kann. |
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Einsparungen mit einer Solarthermieanlage, CO2 - Minderung für die Umwelt |
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Sie erhalten die komplette Berechnung dieser “kritischen Fragen” anschliessend können Sie anhand des herstellerunabhängigen Gebäudegutachtens Ihren Fragen nach Aufwand und Nutzen qualifiziert beantworten. |
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Navigationshilfe : |
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